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HONIG-SPEZIAL

Leckere und gesunde Honigrezepte

Ein Sonntag in der Honigzeit! Wir treffen uns mit Keven – Inhaber und Koch von Shellsons Kochmanufaktur – denn für heute haben wir uns vorgenommen, eigens kreierte Rezepte mit Honig für euch zu kochen.

Exkurs: Honig – woraus besteht der eigentlich und was macht ihn so schmackhaft?!

Zu den oben abgebildeten Hauptbestandteilen kommen noch weitere Zucker und Zuckerbestandeile – Saccharose, Maltose, Melezitose, Turanose u.a. – je nach Honig sind diese in unterschiedlicher Menge enthalten.
Die Konsistenz und der Geschmack werden von der eingetragenen Tracht (Nektar, Honigtau und Blütenpollen) beeinflusst. Somit sind Rapshonige aufgrund ihres höheren Glucoseanteils cremiger als andere Blütenhonige, die aufgrund einer anderen prozentualen Verteilung der Inhaltsstoffe, flüssig sind. Man munkelt allerdings, dass sich auch die Liebe, die Zeit und die Hingabe, die die jeweiligen Imkerinnen und Imker in ihre Arbeit investieren, ebenfalls auf den Geschmack auswirken.

Zurück zum Kochen. Als Erstes – ich freue mich sehr – starten wir mit dem Nachtisch! Leckeres Obst, dass auf dem Grill oder auch in der Pfanne zubereitet werden kann und Honig-Minztörtchen mit Agar-Agar. Agar-Agar-Pulver: ein rein pflanzliches Gelier- und Bindemittel. Sehr ergiebig und eine perfekte Alternative zur Gelatine tierischen Ursprungs.
Honig – hier Frühtracht – ein paar Gewürze, dazu euer Lieblingsobst der Saison aussuchen und los geht’s. Innerhalb kürzester Zeit liegt ein köstlicher Duft in der Luft und wir können es kaum erwarten, dass wir den ersten Bissen probieren können! Mmmh lecker und dabei auch noch sooo gesund! Aber Obacht, auch hier sollte man trotz des „gesünderen“ Zuckers auf die Mengen achten.
Die Zutaten für das Minztörtchen werden zusammengerührt und aufgekocht. Das muss relativ schnell gehen, da das Agar-Agar bereits nach kurzer Zeit seine gelierende Wirkung entfaltet. Anschließend in mit Öl benetzte Gläser gefüllt und zum Abkühlen Beiseite gestellt. Falls es schnell gehen soll – ab in den Kühlschrank.
Nebenbei setzen wir Reis auf den wir gleich noch verarbeiten werden.

Tipp: Haushaltszucker kann in fast jedem Rezept durch Honig ersetzt werden!

Weiter geht’s mit dreierlei Salatdressings. Nach Fertigstellung werde ich an ein Laternenlied erinnert, denn die Dressings leuchten intensiv in unterschiedlichen Farben!

Diese Farben werden durch gesunde, frische Beeren, Früchte und Öl – rot:Himbeeren, gelb:Mango, grün:Hanföl – hervorgerufen. Um eine optimale Konsistenz zu erhalten, zählt die Reihenfolge in der die Zutaten hinzugefügt werden sowie gutes Rühren! Nur dadurch erhalten wir stabile Emulsionen (Verbindung aus den wässrigen und öligen Bestandteilen) die sich über ca. 3 Wochen im Kühlschrank halten.

In der Zwischenzeit ist der Reis fertig gekocht und wir stellen die weiteren Zutaten für das Honig-Wildreis-Rezept zusammen. Neben dem Honig (hier: Wald- und Blütenhonig) ist Ras el Hanout Hauptgeschmackskomponente.
Die übrigen Gewürze werden gemischt und für die volle Geschmacksentfaltung erhitzt, Knoblauch und Zwiebeln geschält und angeschwitzt und hinterher mit dem Reis, dem Honig und den Gewürzen vermengt.

Last but not least bereiten wir eine leckere Grillmarinade zu. Dazu werden Honig, Öl und verschiedene Gewürze zusammengemixt bis eine cremige Konsistenz entsteht. Dann noch mit Salz abgeschmeckt und das gewählte Grillgut gut eingerieben. Im Anschluss auf den Grill oder in die Pfanne bis die gewünschte Garstufe erreicht ist. Das Grillgut lässt sich hervorragend mit dem Reis-Rezept kombinieren.
Der Blick auf die Uhr zeigt, dass mittlerweile 5 Stunden vergangen sind! Waaaahnsinn – time is also doch flying, wenn man Fun hat. Zum Abschluss werden wir durch das leckere Essen für die Arbeit belohnt!
Wir wünschen euch ebenfalls viel Spaß beim Nachkochen und Bon Appetit!

Die Rezepte finden unsere Mitglieder im internen Bereich. Weitere und für alle zugängliche Infos sind auf Facebook und Instagram zu finden.

 

Meike Röhrig für den Kölner Imkerverein von 1882 e.V.




More than Honey

von Markus Imhoof

Der Dokumentarfilm „More than Honey“ geht dem weltweiten Bienensterben nach.
„More than Honey“ ist ein Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Markus Imhoof aus dem Jahr 2012 über das weltweite Bienensterben von Kalifornien bis China. Der Dokumentarfilm „More than Honey“ geht dem weltweiten Bienensterben nach. Er legt dar, dass mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel ohne das Zutun der Bienen, also ohne Bestäubung, nicht gedeihen würde.Mehr lesen