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Wunderwesen in Gefahr – 3. Platz für Trickfilm aus 2019

 

Seit einigen Jahren organisiert unsere Vereinsimkerin Kyne Uhlig nun schon die
Trickfilmwerkstätten für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien. Dort wird eine
Woche lang zu umweltrelevanten Themen gearbeitet – mit Lust und Spaß an der eigenen kreativen Freude und im engen Kontakt mit Garten, Tieren und Natur.

Mit und für den Kölner Imkerverein wird zum Thema „Bienen und Co.“ in Finkens Garten rund um das Bienenhaus des Vereins gearbeitet. Der daraus entstandene Trickfilm „Wunderwesen in Gefahr“ von 2019 hat nun (Coronabedingt verzögert) einen schönen Preis für „beispielhafte Kulturarbeit mit Kindern oder Jugendlichen“ gewonnen. Der „Kinder.KULTUR.PREIS NRW 20/21“3. Preis für „Wunderwesen in Gefahr“ mit niky-bilder Trickfilmwerkstatt Köln.

Die Jury beschreibt in ihrem Text den Geist unserer Workshoparbeit:

Das Trickfilmprojekt über die „Wunderwesen“ Käfer, Biene, Ameise und Co. schafft es auf eindrucksvoll-schöpferische Weise, deren große Bedeutung für unser Ökosystem herauszustellen. Dabei konnten die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen viel Zeit draußen verbringen, Inspirationen und Objekte sammeln und in kreative Kunstwerke umsetzen. Neben handwerklich-künstlerischer Tätigkeit erhielten sie Einblicke in die Trickfilmtechnik und das Arbeiten mit dem Leuchttisch. Sie machten selbst die Musik, entwickelten die Sounds und erzählten die Geschichten.
In diesem partizipativ gestalteten, liebevollen Projekt wurden (bildende) Kunst und Natur, Musik, Literatur und Film vereint; sinnliche Erfahrungen im Naturerlebnispark
gepaart mit der konträren, aber hier ergänzenden Erweiterung digitaler Kompetenzen.
Das niedrigschwellige Angebot konnte die potenziellen jungen Fürsprecher der bedrohten „Wunderwesen“ in vielerlei Hinsicht bilden und bereichern.

Unser letztjähriges Projekt: „Insekten-Entdecker“ erhielt eine Präsentation beim
Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag 2021.
Beide Projekte sind Veranstaltungen der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien
NRW e.V. in Kooperation mit der niky-bilder Trickfilm Werkstatt Köln, dem Jugendzentrum
Köln-Meschenich, dem Kölner Imkerverein von 1882 e.V. und Finkens Garten, gefördert
vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-
Westfalen.




Den Bienen zuhören und alt werden

  Hörspielbesprechung für den Kölner Imkerverein Eigentlich wollte Leopold genannt Poldi im Alter einfach nur seinen Bienen zusehen und zuhören. Aber da das Rentensystem zusammengebrochen ist, musste er – wie viele andere, die sich Altsein in Deutschland nicht mehr leisten können - für sich und seine Bienen einen Platz für die restliche Lebenszeit in einer zertifizierten Altersheim-Anlage in Polen buchen. Annegret hat sich für deutlich weniger Einsatz in einer Seniorenresidenz im Südwesten der Volksrepublik China eingekauft…. Das Hörspiel „Lebensabend in Übersee“ von Hermann Bohlen ist eine finstere Dystopie, schlüssig durchdacht und damit umso erschreckender. Die Hauptfigur ist Annegret, die wir u. a. in Telefonaten und Skype-Sitzungen erleben. Ihr Alltag im hintersten China macht so gar keine Lust auf einen Lebensabend in Übersee! Über den Autor Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie in Berlin, Hamburg und Shanghai. Lebt als Autor und Produzent von Hörspielen in Berlin. Ein schönes Hörspiel für…. - Menschen, die eine gut konstruierte Version unserer Zukunft genießen können und den Optimismus besitzen, dass diese so nicht eintritt. - Imker, die an dem Gedankenexperiment tüfteln möchten, wie man ein Bienenvolk heimlich in ein anderes Land übersiedeln kann. Hermann Bohlen: Lebensabend in Übersee. Hier gibt es mehr Informationen: https://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=4485775&vi=6. Hermann Bohlen: Lebensabend in Übersee (Sha Ji Jing Hou - Ein Huhn schlachten um die Affen einzuschüchtern). Westdeutscher Rundfunk / Hermann Bohlen 2014 (Auftragsproduktion), Erstsendung: 22.11.2014 | 52'59. Technische Realisierung: Jean Szymczak. Regie: Hermann Bohlen, Judith Lorentz Da das Hörspiel nicht mehr in der Mediathek steht können Sie es nur *hier runterladen.   Titelbild: Judith Lorentz, Co-Regisseurin, und Ulrich Pleitgen als Poldi | © WDR/Christoph RichterMehr lesen