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Verdacht des Ausbruchs der Amerikanischen Faulbrut in 50321 Brühl

Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel, Fachzentrum Bienen und Imkerei, 56727 Mayen, hat die zuständige Behörde im Rhein-Erft-Kreis – Amt für Verbraucherschutz, Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung – darüber informiert, dass in einer Futterkranzprobe aus einem Bienenbestand in 50321 Brühl eine niedrige Belastung mit Sporen von Paenibacillus larvae, dem Erreger der Amerikanischen Faulbrut, nachgewiesen wurde.

Aufgrund dessen wurde ein Untersuchungsgebiet im Umkreis von zwei Kilometern um den Standort in 50321 Brühl, an dem der Verdacht auf Amerikanische Faulbrut festgestellt wurde, ausgewiesen.

Insgesamt 13 Imker wurden mittels Ordnungsverfügung aufgefordert, die bakteriologische Untersuchung Ihrer Bienenvölker auf Amerikanische Faulbrut zu veranlassen.

 

Was ist jetzt zu tun: es gilt nun äußerste Vorsicht beim Import von Bienen, Bienenartikeln oder Gerätschaften aus Brühl und Umgebung. Aus dem Sperrgebiet darf dergleichen nicht mehr herausgebracht werden.

Zudem gibt es die dringende Empfehlung für alle, allein mit „Gesundheitszeugnis“ (Seuchenfreiheitsbescheinigung) Bienen in das Kölner Stadtgebiet bzw. an den Stand zu bringen / holen.

Bestätigt sich der Verdacht, wird eine sogenannte Sanierung angeordnet. Wir informieren darüber gesondert.

Bisher konnte eine Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut im Kölner Stadtgebiet aufgrund der guten und schnellen Zusammenarbeit mit dem Kölner Veterinäramt verhindert werden.

Bei Fragen oder Hinweisen wenden Sie sich bitte an den Kölner Imkerverein unter vorstand@koelner-imkerverein.de.

 

Wir halten Euch auf dem Laufenden!




Den Bienen zuhören und alt werden

  Hörspielbesprechung für den Kölner Imkerverein Eigentlich wollte Leopold genannt Poldi im Alter einfach nur seinen Bienen zusehen und zuhören. Aber da das Rentensystem zusammengebrochen ist, musste er – wie viele andere, die sich Altsein in Deutschland nicht mehr leisten können - für sich und seine Bienen einen Platz für die restliche Lebenszeit in einer zertifizierten Altersheim-Anlage in Polen buchen. Annegret hat sich für deutlich weniger Einsatz in einer Seniorenresidenz im Südwesten der Volksrepublik China eingekauft…. Das Hörspiel „Lebensabend in Übersee“ von Hermann Bohlen ist eine finstere Dystopie, schlüssig durchdacht und damit umso erschreckender. Die Hauptfigur ist Annegret, die wir u. a. in Telefonaten und Skype-Sitzungen erleben. Ihr Alltag im hintersten China macht so gar keine Lust auf einen Lebensabend in Übersee! Über den Autor Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie in Berlin, Hamburg und Shanghai. Lebt als Autor und Produzent von Hörspielen in Berlin. Ein schönes Hörspiel für…. - Menschen, die eine gut konstruierte Version unserer Zukunft genießen können und den Optimismus besitzen, dass diese so nicht eintritt. - Imker, die an dem Gedankenexperiment tüfteln möchten, wie man ein Bienenvolk heimlich in ein anderes Land übersiedeln kann. Hermann Bohlen: Lebensabend in Übersee. Hier gibt es mehr Informationen: https://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=4485775&vi=6. Hermann Bohlen: Lebensabend in Übersee (Sha Ji Jing Hou - Ein Huhn schlachten um die Affen einzuschüchtern). Westdeutscher Rundfunk / Hermann Bohlen 2014 (Auftragsproduktion), Erstsendung: 22.11.2014 | 52'59. Technische Realisierung: Jean Szymczak. Regie: Hermann Bohlen, Judith Lorentz Da das Hörspiel nicht mehr in der Mediathek steht können Sie es nur *hier runterladen.   Titelbild: Judith Lorentz, Co-Regisseurin, und Ulrich Pleitgen als Poldi | © WDR/Christoph RichterMehr lesen