So gut schmeckt Köln und Umgebung – Honig aus unseren Stadtteilen
Köln schmeckt nach mehr als Kölsch und Halver Hahn. Köln kann auch Honig. Und zwar Honig mit ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.
Wo Bienen fliegen, finden sie ein wechselndes Angebot an Nektar und Pollen. Dieses Angebot wird durch die vorhandenen Pflanzen, die Jahreszeit und die jeweiligen Standortbedingungen bestimmt. In der Imkerei wird die Gesamtheit der von Honigbienen genutzten Nahrungsquellen als Bienenweide beziehungsweise Tracht bezeichnet. [3]
Köln ist dafür ein besonders spannender Lebensraum: Die Stadt ist in neun Stadtbezirke und 86 Stadtteile gegliedert. Zwischen dicht bebauten Quartieren, Parks und Gärten, Wiesen, landwirtschaftlich genutzten Flächen, Rheinauen und größeren Waldgebieten wechseln die Landschaften auf vergleichsweise kurzer Distanz. [1][2]
Für den Honig bedeutet das: Er kann die Vielfalt seiner Umgebung widerspiegeln. Dabei sollte man allerdings nicht von einem festen „Stadtteilgeschmack“ sprechen. Der tatsächliche Honig eines Bienenstandes hängt unter anderem vom jeweiligen Trachtangebot, vom Zeitpunkt der Ernte und von den Bedingungen des jeweiligen Jahres ab. Auch die sensorischen Eigenschaften unterschiedlicher Trachten können deutlich voneinander abweichen. [3][4]

