Die Honigbiene

Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen

Wie unterscheiden sich diese Insekten voneinander?

Sie alle gehören zur Familie der Hautflügler und sind in ihren Beständen bedroht. Sie stehen unter Naturschutz und dürfen nicht getötet werden. Hier lernen Sie die Unterschiede zwischen Honigbienen, Wildbienen, Hornissen, Wespen und Hummeln kennen.

Die Insekten im direkten Vergleich

Biene, Hummel, Wespe Und Hornisse

Die Biene

Sie fliegt hauptsächlich Blüten an, um Nektar und Pollen zu sammeln. Das macht die Biene zum weltweit wichtigsten Bestäubungsinsekt. Sie erntet aber auch bei Blattläusen Honigtau und nimmt Baumharze auf. An der Kaffeetafel sieht man sie nur sehr selten.

Biene, Hummel, Wespe Und Hornisse

Die Hummel

Auf den Betrachter wirken die Hummelarten eher „plump“ und behäbig. Sie fliegen langsam und gemütlich von Blüte zu Blüte und sind sehr wichtig für die Bestäubung von Pflanzen. Die Hummel ist ein sehr friedliches Tier und flieht eher, als dass sie sticht. An der Kuchentafel ist sie nicht anzutreffen.

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Biene, Hummel, Wespe Und Hornisse

Die Wespe

Durch die nervöse Flugart der  Gemeinen Wespe u. Deutschen Wespe erscheinen diese dem Laien angriffslustig.  Sie sind leider häufig in Bäckereien, an der Kuchentafel oder beim Grillen anzutreffen. Aggressiv werden sie nur bei Bedrohung.

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Biene, Hummel, Wespe Und Hornisse

Die Hornisse

Die Hornisse ist die größte aller Wespen. Sie ist sehr wichtig für die Schädlingsbekämpfung.  Aggressiv wird das friedliche Insekt nur bei Bedrohung, z.B. durch hektisches Schlagen mit der Hand. An der Kuchentafel sieht man sie nur selten.

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Der Umwelt zu Liebe

Biene, Hummel, Wespe Und Hornisse

Ein Zuhause für Wildbienen

Manchmal braucht es gar nicht viel, um neuen Lebensraum zu schaffen.

Ein kleines Loch im Holz, ein hohler Pflanzenstängel oder eine geschützte Stelle im Boden – was für uns unscheinbar aussieht, kann für eine Wildbiene genau der richtige Ort sein, um ihren Nachwuchs unterzubringen.

In einer natürlichen Landschaft finden Insekten solche Plätze überall: in abgestorbenem Holz, alten Pflanzenstängeln, offenen Bodenstellen, Lehmwänden oder kleinen Hohlräumen. Doch unsere Gärten, Parks und Grünanlagen sind häufig sehr ordentlich geworden. Verblühte Stängel werden abgeschnitten, abgestorbenes Holz wird entfernt und offene Bodenflächen verschwinden.

Mit der Ordnung verschwinden leider auch viele kleine Wohnungen.

Eine gut gebaute Nisthilfe kann deshalb zumindest einigen Wildbienenarten helfen. In geeigneten Bohrungen und Röhrchen legen die Weibchen ihre Brutzellen an. Sie tragen Pollen und Nektar als Nahrungsvorrat ein, legen ein Ei dazu und verschließen anschließend sorgfältig eine Kammer nach der anderen.

Dann geschieht lange Zeit scheinbar gar nichts.

Doch hinter den verschlossenen Öffnungen entwickelt sich eine neue Generation. Und irgendwann – häufig erst im folgenden Jahr – erscheinen die ersten jungen Wildbienen.

Aus einem kleinen Loch wird eine Kinderstube.

Ein sogenanntes Insektenhotel kann deshalb eine schöne Möglichkeit sein, Wildbienen aus nächster Nähe zu beobachten und ihnen gleichzeitig zu helfen. Noch wertvoller wird es allerdings, wenn auch die Umgebung stimmt: heimische Blütenpflanzen als Nahrungsquelle, offene Bodenstellen, Totholz und Pflanzenstängel, die über den Winter einfach einmal stehen bleiben dürfen.

Denn das schönste Zuhause nützt wenig, wenn vor der Haustür nichts zu essen wächst.

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft: Ein Garten muss nicht perfekt aufgeräumt sein, um schön zu sein.

Manchmal beginnt Naturschutz einfach damit, ein bisschen weniger aufzuräumen.

Biene, Hummel, Wespe Und Hornisse

Ein Garten für Bienen

Schon ein paar Blüten können viel bewirken

Du möchtest Bienen und anderen Insekten etwas Gutes tun? Dann brauchst du dafür weder einen riesigen Garten noch eine perfekt angelegte Blumenwiese.

Manchmal reichen schon ein paar Quadratmeter – oder sogar einige Töpfe auf Balkon und Terrasse.

Für Bienen zählt vor allem eines: Sie müssen Nahrung finden. Nektar liefert ihnen Energie, Pollen vor allem Eiweiß und andere wichtige Nährstoffe für den Nachwuchs. Besonders wertvoll ist deshalb ein Garten, in dem vom zeitigen Frühjahr bis weit in den Herbst hinein immer irgendwo etwas blüht.

Und dabei darf es ruhig ein bisschen bunt und wild werden.

Im Blumenbeet freuen sich Bienen beispielsweise über Schafgarbe, Akelei, Lavendel, Wilde Malve und Astern. Auch Lupinen und ungefüllte Dahliensorten können das Angebot ergänzen. Wichtig sind möglichst ungefüllte Blüten, denn bei stark gefüllten Züchtungen sind Staubgefäße und Nektarquellen für Insekten häufig nur schwer oder gar nicht erreichbar.

Aber ein bienenfreundlicher Garten besteht nicht nur aus Blumen.

Auch Schlehe, Kornelkirsche, Weißdorn, Himbeere, Brombeere, Johannisbeere und Stachelbeere bieten Nahrung. Kletterpflanzen wie Wilder Wein und Efeu können das Angebot zusätzlich bereichern. Gerade Efeu ist besonders interessant, weil er spät im Jahr blüht, wenn viele andere Nahrungsquellen bereits verschwunden sind.

Wer Rosen liebt, muss ebenfalls nicht auf sie verzichten. Bei ungefüllten Rosen gelangen Bienen problemlos an Pollen und Nektar – und wir Menschen bekommen die Blütenpracht gleich mit dazu.

Dabei muss ein bienenfreundlicher Garten keineswegs perfekt aussehen. Im Gegenteil: Eine wilde Ecke, ein paar stehen gelassene Pflanzenstängel und etwas weniger Ordnung können für Insekten ausgesprochen wertvoll sein.

Denn ein guter Bienengarten ist kein Garten nur für Bienen.

Wo es summt und brummt, entstehen Lebensräume. Schmetterlinge finden Nahrung, Vögel profitieren vom Insektenreichtum – und wir Menschen bekommen einen Garten, in dem es das ganze Jahr über etwas zu entdecken gibt.

Vielleicht ist das Schönste daran aber:

Jede zusätzliche Blüte ist ein kleiner gedeckter Tisch. Und viele kleine gedeckte Tische ergeben irgendwann ein großes Buffet.

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Biene, Hummel, Wespe Und Hornisse

Lust bekommen, Bienen näher kennenzulernen?

Vielleicht hast du bis hierher schon gemerkt: Je mehr man über Bienen erfährt, desto spannender werden sie.

Wie findet eine Biene nach Hause? Warum schwärmt ein Bienenvolk? Wie entsteht aus Nektar eigentlich Honig? Was passiert im Winter im Bienenstock – und wie fühlt es sich an, mitten zwischen Tausenden Bienen zu stehen?

Manche Antworten kann man nachlesen.

Andere muss man erleben.

Genau dazu möchten wir dich einladen. Beim Kölner Imkerverein von 1882 e. V. kannst du Bienen und Imkerei aus nächster Nähe kennenlernen, Fragen stellen und mit Menschen ins Gespräch kommen, die ihre Begeisterung für Bienen gerne weitergeben.

Bei unseren Veranstaltungen und Aktivitäten gibt es immer wieder Gelegenheit, hinter die Kulissen eines Bienenvolkes zu schauen und mehr über Honigbienen, Wildbienen, Honig und die Imkerei zu erfahren.

Und keine Sorge: Du musst nicht gleich Imkerin oder Imker werden.

Neugier genügt völlig.

Komm vorbei, lern uns kennen – und entdecke die faszinierende Welt der Bienen.

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